Einreichungen
HBP´25

Neues Wohnen in alten Mauern - Einbau von 4 Wohnungen in das bestehende Wirtschaftsgebäude
Um-/Zubauten & Revitalisierung
Bauherr/in
Elisabeth, Maria-Monika und Johann Deutsch
Architektur/Planung
Ing. Johann Kurzmann, Baumeister
Holzbau
Anton Wallner Holzbau GmbH
Das Projekt umfasst die behutsame Sanierung eines rund 150 Jahre alten Wirtschaftsgebäudes, das aufgrund seiner hervorragenden Grundsubstanz und der zahlreichen originalen Details als erhaltenswürdig eingestuft wurde. Mit großer Leidenschaft und einem tiefen Respekt vor der Geschichte des Gebäudes wurde ein Konzept entwickelt, das die charakteristischen Merkmale bewahrt und gleichzeitig moderne Elemente integriert. Die Sanierung wurde mit dem Ziel durchgeführt, den historischen Charme des Gebäudes zu erhalten, ohne seine Authentizität zu beeinträchtigen. Die Holzdecken, überwiegend aus hochwertigem Eichenholz, wurden sorgfältig restauriert. Das imposante Steinmauerwerk und das historische Gewölbe im Keller wurden freigelegt und in den neuen Raumkonzepten integriert. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem neuen Stiegenhaus gewidmet, das vollständig in Holzbauweise gehalten ist. Die Stufen aus massivem Eichenholz verleihen dem Eingangsbereich eine warme, natürliche Atmosphäre, die sich durch das gesamte Gebäude zieht. Die originalen Ziegelmauern und die typischen Fenster haben ihre charakteristische Form bewahrt, um das historische Aussehen des Gebäudes zu unterstreichen. Die Balkone, aus Lärchenholz gefertigt, fügen sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Die Dachdeckung mit Biberschwanzziegeln und die Fenster aus Lärche, innen geölt und außen mit Aluminium beklebt, bieten einen eleganten Kontrast zwischen Tradition und Moderne. Die Türen wurden aus Eichenholz und die Innenböden aus gebürstetem Eichenholz gefertigt. Die Decken und Wohnungstrennwände wurden entkoppelt, damit ein erhöhter Schallschutz gewährleistet ist. Sichtbare Altholzsteher und freigelegtes Mauerwerk tragen zu einem authentischen und dennoch zeitgemäßen Ambiente bei. Das Projekt wird durch einen funktionalen Carport für sechs Autos ergänzt. Die weitere Außengestaltung wurde mit heimischem Naturstein (Stainzerplatten) arrangiert. Im gesamten Außenbereich gibt es keine versiegelten Bodenflächen.
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In welchen architektonischen, konstruktiven, funktionalen, ökologischen oder ökonomischen Merkmalen sticht das vorliegede Projekt heraus und wodurch unterscheidet es sich von verwandten Projekten?

Eine der Fragestellungen an die Jury bei der Bewertung der eingereichten Projekte.